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Die Anfänge des Glasschliffs

Schleifen und Polieren

Die Entwicklung des Glasschliffs

Gefärbte und farbig überfangene Gläser

Die Harrachsche Hütte

Zum Andenken

In Reliefformen gepresste Gläser

Gläser in der Ausstellung

Vollständige Dokumentation
(1,4 MB)


Die historische Entwicklung des Glases (1,4 MB)
Rund 200 ausgewählte Glasgegenstände bieten einen Querschnitt durch das vielseitige Glasschaffen der Biedermeierzeit. Der Schwerpunkt liegt dabei auf geschliffenem Glas, weil der Schliff – neben der Gravur – die materialgerechteste Veredelungsart des Werkstoffs Glas ist und zu keiner Zeit so kunstvoll und aufwändig gestaltet wurde wie in den Jahren von 1815 bis 1850. Natürlich benutzte man für den täglichen Gebrauch und in breiten Schichten der Bevölkerung schlichtere Gläser, die gar nicht oder nur sehr sparsam geschliffen waren. Davon ist jedoch nur sehr wenig erhalten geblieben, denn auch spätere Generationen haben sie verwendet, bis sie schließlich zu Bruch gingen. Das gleiche Schicksal widerfuhr auch den luxuriösen Glasgeschirren wie Tellern, Schalen und Schüsseln, Trinkservicen, Karaffen, Krügen, Dosen und dergleichen, wenn auch nicht im gleichen Umfang, denn weil sie kostbar waren, hat man sie nur zu besonderen Anlässen hervorgeholt.
Anders verhält es sich mit den sog. Vitrinenstücken, die in der Ausstellung zahlreich vertreten sind. Mit diesen Pokalen und Bechern verband sich die Erinnerung an ein interessantes Erlebnis - zum Beispiel eine Badereise nach Karlsbad -, an ein frohes Ereignis (Hochzeit, Namenstag, Jubiläum) oder an eine menschliche Beziehung. Man war damals sehr phantasievoll, wenn es darum ging, Empfindungen, Sehnsüchte und Gefühle auszudrücken, und viele bedienten sich dazu eines kostbaren Glases in künstlerischer Veredelung, weil es etwas Besonderes war und man wusste, dass die beschenkte Person sich darüber freuen würde. Wenn die Ausstellung auch nur einen kleinen Ausschnitt dessen zeigen kann, was in Museen und Privatsammlungen zusammengetragen wurde, so erfüllt sie dennoch ihren Zweck, indem sie uns vor Augen führt, welche Mühe man sich vor 150 Jahre gemacht hat, um Gläser schön zu gestalten, und sei es nur ein Messerbänkchen oder Salzschälchen.

Wissenschaftliche Beratung und Information: wspiegl@t-online.de

Große Glasauktion in Zwiesel, 30. Juni, Vorbesichtigung 23.-29. Juni

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